vverwaltgenie← Zur Startseite

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

der PeakSoft GmbH, Dahler Str. 54, 42389 Wuppertal (nachfolgend „Anbieter") für die Bereitstellung und Nutzung der Software-as-a-Service-Lösung „verwaltgenie".

Stand: Juni 2026

§ 1 Geltungsbereich und Begriffsbestimmungen

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Verträge über die Nutzung der vom Anbieter unter „verwaltgenie" bereitgestellten Software und damit verbundener Leistungen zwischen dem Anbieter und dem Kunden (nachfolgend „Kunde").

(2) „Software" bezeichnet die als Software-as-a-Service (SaaS) über das Internet bereitgestellte Anwendung verwaltgenie zur Immobilienverwaltung, einschließlich der zugehörigen Web- und Mobilanwendungen.

(3) „Verbraucher" ist jede natürliche Person, die das Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). „Unternehmer" ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrages in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).

(4) Abweichenden Geschäftsbedingungen des Kunden wird widersprochen. Sie werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.

§ 2 Vertragsgegenstand

(1) Der Anbieter stellt dem Kunden die Software für die Dauer des Vertrages über das Internet zur Nutzung bereit. Der Funktionsumfang ergibt sich aus der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Leistungsbeschreibung auf der Website des Anbieters.

(2) Die Software ermöglicht insbesondere die Verwaltung von Objekten, Einheiten, Mietverträgen, Mietern und Kontakten, die Führung von Mieterkonten, die Verwaltung von Dokumenten und Zählern sowie die Erstellung von Betriebskostenabrechnungen.

(3) Der Anbieter schuldet die Bereitstellung der Software, nicht jedoch die inhaltliche Richtigkeit der vom Kunden eingegebenen oder mithilfe der Software erzeugten Daten und Dokumente. Insbesondere ersetzen die durch die Software unterstützten Abrechnungen und Auswertungen keine rechtliche oder steuerliche Beratung. Der Kunde bleibt für die Prüfung und Verwendung der Ergebnisse selbst verantwortlich.

§ 3 Vertragsschluss und Registrierung

(1) Die Darstellung der Software auf der Website stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots.

(2) Durch Absenden des Registrierungsformulars gibt der Kunde ein Angebot auf Abschluss eines Nutzungsvertrages ab. Der Vertrag kommt mit der Bestätigung der Registrierung bzw. der Freischaltung des Zugangs durch den Anbieter zustande.

(3) Der Kunde ist verpflichtet, bei der Registrierung wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu machen und diese bei Änderungen aktuell zu halten. Die Zugangsdaten sind geheim zu halten und vor dem Zugriff Dritter zu schützen.

§ 4 Kostenlose Testphase

(1) Der Anbieter kann dem Kunden eine kostenlose Testphase in dem bei der Registrierung angegebenen Umfang und für den dort angegebenen Zeitraum einräumen. Während der Testphase ist keine Zahlung zu leisten; die Angabe von Zahlungsdaten ist nicht erforderlich.

(2) Die Testphase wandelt sich nicht automatisch in einen kostenpflichtigen Vertrag um. Ein kostenpflichtiger Vertrag kommt erst durch eine ausdrückliche, kostenpflichtige Bestellung des Kunden zustande.

(3) Der Anbieter ist berechtigt, nach Ablauf der Testphase ohne Abschluss eines kostenpflichtigen Vertrages den Zugang zu sperren und die im Konto gespeicherten Daten nach Maßgabe von § 10 zu löschen.

§ 5 Preise und Zahlungsbedingungen

(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung auf der Website des Anbieters ausgewiesenen Preise. Die Preise richten sich nach dem gewählten Tarif und der Anzahl der verwalteten Einheiten.

(2) Soweit nicht anders angegeben, verstehen sich Preise gegenüber Unternehmern zzgl. der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer. Metered-Zusatzleistungen (z. B. Briefversand, elektronische Signatur, SMS) werden nach tatsächlicher Nutzung gesondert berechnet.

(3) Die Vergütung ist je nach gewählter Abrechnungsperiode jährlich oder monatlich im Voraus zur Zahlung fällig. Die Zahlung erfolgt über die vom Anbieter bereitgestellten Zahlungsdienstleister.

(4) Gerät der Kunde mit der Zahlung in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, nach erfolgloser Mahnung und Fristsetzung den Zugang zur Software zu sperren. Weitergehende gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.

§ 6 Vertragslaufzeit und Kündigung

(1) Der Vertrag wird für die bei der Bestellung gewählte Laufzeit (monatlich oder jährlich) geschlossen und verlängert sich jeweils um die gewählte Laufzeit, sofern er nicht fristgerecht gekündigt wird.

(2) Verträge mit einer monatlichen Laufzeit können mit einer Frist von einem Tag zum Ende der jeweiligen Laufzeit gekündigt werden; Verträge mit jährlicher Laufzeit mit einer Frist von einem Monat zum Ende der jeweiligen Laufzeit. Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Regelungen zur Kündigung und Vertragsverlängerung (§ 309 Nr. 9 BGB).

(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor, wenn der Kunde trotz Abmahnung erheblich oder wiederholt gegen diese AGB verstößt.

(4) Kündigungen bedürfen der Textform (z. B. E-Mail) oder können über die in der Software bereitgestellte Funktion erklärt werden.

§ 7 Verfügbarkeit, Wartung und Support

(1) Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst hohe Verfügbarkeit der Software. Eine ununterbrochene Verfügbarkeit kann jedoch nicht geschuldet werden.

(2) Von der Verfügbarkeit ausgenommen sind Zeiten, in denen die Software aufgrund von Wartungsarbeiten, notwendigen Sicherheitsmaßnahmen oder aus Gründen, die der Anbieter nicht zu vertreten hat (z. B. höhere Gewalt, Störungen des Internets), nicht erreichbar ist. Geplante Wartungsarbeiten wird der Anbieter nach Möglichkeit in nutzungsschwache Zeiten legen.

§ 8 Pflichten des Kunden

(1) Der Kunde ist für die ordnungsgemäße Nutzung der Software sowie für die von ihm eingegebenen Inhalte und Daten selbst verantwortlich.

(2) Der Kunde verpflichtet sich insbesondere,

  • keine rechtswidrigen, beleidigenden oder Rechte Dritter verletzenden Inhalte zu speichern oder zu verbreiten;
  • die anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere des Datenschutz- und Mietrechts, einzuhalten und die erforderlichen Rechtsgrundlagen für die Verarbeitung personenbezogener Daten Dritter (z. B. Mieter) sicherzustellen;
  • seine Zugangsdaten geheim zu halten und den Anbieter unverzüglich zu informieren, wenn Anhaltspunkte für einen Missbrauch bestehen;
  • die Software nicht zu missbrauchen, insbesondere keine Maßnahmen vorzunehmen, die die Funktionsfähigkeit oder Sicherheit beeinträchtigen.

§ 9 Nutzungsrechte an der Software

(1) Der Anbieter räumt dem Kunden für die Dauer des Vertrages das nicht ausschließliche, nicht übertragbare Recht ein, die Software im Rahmen der vertragsgemäßen Nutzung über das Internet zu nutzen.

(2) Ein Anspruch auf Überlassung des Quellcodes besteht nicht. Über die vertraglich eingeräumten Rechte hinausgehende Nutzungs- und Verwertungshandlungen, insbesondere die Vervielfältigung, Bearbeitung oder Weitergabe der Software, sind unzulässig.

§ 10 Daten des Kunden, Datensicherung und Datenschutz

(1) Die vom Kunden eingegebenen Daten bleiben im Verhältnis der Parteien Daten des Kunden. Der Anbieter verarbeitet diese ausschließlich zur Vertragserfüllung.

(2) Soweit der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet, schließen die Parteien einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO. Einzelheiten zur Verarbeitung ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.

(3) Der Kunde kann seine Daten im Rahmen der von der Software bereitgestellten Export-Funktionen jederzeit selbst exportieren. Nach Beendigung des Vertrages werden die Daten des Kunden nach Ablauf einer angemessenen Frist gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.

§ 11 Gewährleistung

(1) Der Anbieter gewährleistet die vertragsgemäße Nutzbarkeit der Software. Es gelten die gesetzlichen Regelungen, soweit sich aus diesen AGB nichts anderes ergibt.

(2) Unerhebliche Minderungen der Tauglichkeit der Software bleiben außer Betracht. Der Kunde hat Mängel nachvollziehbar und unter Angabe der für die Mängelerkennung zweckdienlichen Informationen anzuzeigen.

§ 12 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.

(2) Bei der leicht fahrlässigen Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf, ist die Haftung der Höhe nach auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(3) Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters ausgeschlossen. Eine Haftung für den Verlust von Daten ist auf den typischen Wiederherstellungsaufwand beschränkt, der bei regelmäßiger und gefahrentsprechender Anfertigung von Sicherungskopien durch den Kunden eingetreten wäre.

(4) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

§ 13 Vertraulichkeit

Die Parteien verpflichten sich, alle ihnen im Rahmen des Vertrages bekannt gewordenen vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich zu behandeln und nicht gegenüber Dritten offenzulegen, soweit keine gesetzliche oder behördliche Offenlegungspflicht besteht.

§ 14 Änderung der Leistungen und der AGB

(1) Der Anbieter ist berechtigt, die Software weiterzuentwickeln und anzupassen, soweit dies dem Kunden zumutbar ist und der vertraglich geschuldete Leistungsumfang nicht wesentlich eingeschränkt wird.

(2) Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, sofern hierfür ein sachlicher Grund besteht. Über Änderungen wird der Anbieter den Kunden in Textform mindestens sechs Wochen vor dem geplanten Wirksamwerden informieren. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von sechs Wochen nach Zugang der Mitteilung und nutzt er die Software weiter, gelten die Änderungen als angenommen. Der Anbieter wird den Kunden in der Mitteilung auf die Bedeutung der Frist und sein Widerspruchsrecht besonders hinweisen. Widerspricht der Kunde, ist der Anbieter zur ordentlichen Kündigung berechtigt.

§ 15 Widerrufsrecht für Verbraucher

Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen zu. Über die Einzelheiten informiert die gesonderte Widerrufsbelehrung, die im Bestellprozess bereitgestellt wird. Bei vollständig erbrachten Dienstleistungen kann das Widerrufsrecht nach Maßgabe von § 356 Abs. 4 BGB vorzeitig erlöschen, wenn der Verbraucher dem ausdrücklich zugestimmt hat.

§ 16 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit hierdurch der durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates des gewöhnlichen Aufenthalts des Verbrauchers gewährte Schutz nicht entzogen wird.

(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Geschäftssitz des Anbieters.

(3) Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die unter https://ec.europa.eu/consumers/odr erreichbar ist. Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle ist der Anbieter nicht verpflichtet und nicht bereit.

(4) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.

Kontakt: PeakSoft GmbH, Dahler Str. 54, 42389 Wuppertal, E-Mail: contact@peak-soft.de